Meine HoffnungMir ist es bisher wegen angeborener Bosheit und Schwachheit unmöglich gewesen,den Forderungen Gottes zu genügen. Wenn ich nicht glauben darf,dass Gott mir um Christi willen dies täglich beweinte Zurückbleiben vergebe,so ist es aus mit mir! Ich muss verzweifeln. Aber das lass ich bleiben. Wie Judas an den Baum mich hängen,das tue ich nicht. Ich hänge mich an den Hals oder FußChristi wie die Sünderin. Ob ich auch noch schlechter bin als diese,ich halte meinen Herrn fest. Dann Spricht er zum Vater:Dieses Anhängsel muss auch durch. Es hat zwar nichts gehalten und alle deine Gebote übertreten,Vater,aber er hängt sich an mich. Was will's! Ich starb auch für ihn. Lass ihn durchschlupfen. Das soll mein Glaube sein! (Martin Luther) Am 12.5.2012 fand –zeitgleich mit ca. 130 anderen Orten in Europa –in München eine aussergewöhnliche Veranstaltung anlässlich des Europatages 2012 statt. Im Senatssaal des Bayerischen Landtages trafen sich 300 Vertreter verschiedener christlicher Bewegungen und Gemeinschaften zusammen mit Repräsentanten aus Politik und Kirchen,um Zeugnis zu geben von der gewachsenen Einheit im Leib Christi. Weil die über 200 verschiedenen,in Europa beteiligten Bewegungen,Gemeinden und Gemeinschaften,glauben,dass diese geschenkte Einheit ein Hoffnungszeichen für die gesamte Gesellschaft ist,kam es zu der Bewegung Miteinander-für-Europa. Die großen Treffen von Miteinander-für-Europa 2004 und 2007 in Stuttgart fanden europaweit ein vielfältiges Echo. Das Treffen zum Europatag 2012 sollte die lokale Dimension des Miteinander deutlich machen. Der Bayerische Landtag im Maximilianeum war dafür der passende Rahmen. Schirmherr und 2. Landtagspräsident Reinhold Bocklet drückte in seinem Grußwort deutlich aus,für wie wichtig er die Rückbesinnung auf die christlich-jüdischen Wurzeln Europas halte. Verschiedene Beiträge und schließlich die Life-Übertragung der Zentralveranstaltung in Brüssel versuchten,der Hoffnung auf ein geeintes Europa des guten Miteinanders konkrete Gestalt zu geben. Für die 300 Teilnehmer war es eine großartige Gelegenheit,die Einheit vor Ort sichtbar zu machen. Für die Organisatoren:CVJM München,Vinyard-Gemeinschaft,Fokolare und Brot-des-Lebens ein wichtiger Schritt in der gelebten Ökumene. Mit dem Herbst begannen wir eine Vortragsreihe mit Themen wie: Jesus der neue Adam Jesus der Erlöser Jesus der Diener Jesus der Beter Uns bewegt dabei,diesen Jesus besser kennenlernen,ihn zu studieren,von ihm zu lernen. Mit der Schrift sein Leben betrachten. Uns von ihm inspirieren,berühren lassen. Eine spannende Reise,die uns einlädt zu einer radikalen Nachfolge. Am 27.1.12 geht es um Jesus den Beter, am 10.2.12 um Jesus den Barmherzigen am 24.2.12 um Jesus den Kämpfer am 23.3.12 um Jesus den Verkündiger am 20.4.12 um Jesus den Lehrer am 27.4.12 um Jesus und die Armut am 11.5.12 um Jesus zur Rechten des Vaters jeweils18:30. Jeder ist herzlich dazu eingeladen. "Wer liebt,hört auf,ein Individualist zu sein,und fängt an,ein Original zu werden." Das gilt auch für unsere Gruppen untereinander,für die Kirche und das Verhältnis der Kirchen untereinander. Die andere Gruppe,die andere Konfession dient uns gerade in ihrer Andersartigkeit zur Ergänzung,und wir dienen ihr in Liebe mit unseren Gaben. Es gibt da allerdings auch eine ökumenische Versuchung,dass man die Originalität der verschiedenen Kirchen (und ihrer Theologien) nivelliert um einer falsch verstandenen Einheit willen. Schwerer,aber auch viel schöner,reicher,vielfältiger ist die Einheit,die den anderen in seiner Originalität und Verschiedenheit gelten lässt,annimmt und sich von ihm ergänzen lässt. Mehr Für viele ein kirchliches Megaereignis,aber auch eine glaubensstärkende Erfahrung. 4 Jugendliche und junge Erwachsene waren bei einem Vorbereitungstreffen zum WJT in Vittoria dabei und haben dort neue Eindrücke gewonnen. Hier gibt es mehr dazu…Mehr Was wäre der Herbst mit all seinen Neuanfängen und Neuorientierungen ohne das Gemeinschafts-WE. Diesmal in Violau, diesmal mit Don Schwager unter uns. Wir sind gespannt,was Gott mit uns vorhat. Jesus besser kennen lernen wird der rote Faden für die nächsten Monate sein. Das Gemeinschafts-WE greift das auf. Wer ist Jesus? Bis hin zur persönlichen Frage:Für wen haltet ihr mich? Daher das Thema "Ihr aber,für wen haltet ihr mich?"aus Mt 16,13-17. | |